San Francisco 1

If you're going to San Francisco (Tag 1)

01. August 2014

Vorgestern fuhren wir bei wunderschönem Wetter und 30 Grad am morgen von Mariposa in der Nähe des Yosemite ab. Ich checkte noch schnell das Wetter in San Francisco und wir dachten, die Seite sei defekt oder nicht aktuell. Da stand am Zielort seien nur 15 Grad. Das konnte doch nicht sein. Die Etappe war dann relativ kurz. Zum Mittag hielten wir auf irgendeinem Parkplatz und es gab Reste und Hot Dogs. Das ist schon schön im Wohnmobil: anhalten und und schnell was kochen. Wenn es zu heiss wird, wird der Generator angeworfen und die Klimaanlage läuft auch.

Danach hatten wir noch etwas Stau, aber nicht gravierendes, so dass wir gegen drei Uhr in Richtung Campground fuhren. 10 Kilometer von dem Ziel hatte es sich zwar deutlich abgekühlt, war aber immer nur gut über 20 Grad. Dann aber doch auf den letzten Kilometern kam der für San Francisco berühmte Nebel. Wir fuhren mitten hienein. Unser Campground liegt direkt am Meer, so dass wir beim Aussteigen dann den kalten Schock hatten. Neblig und tatsächlich nicht mehr als 17 Grad, dazu ein böiger Wind. Ungemütlich!!! Auf der Fahrt zum Flughafen um unseren Mietwagen abzuholen, die 10 Minuten dauerte, durfte ich dann nochmal die Sonne und 10 Grad mehr geniessen. Aber genug vom Wetter, wir hatten ja auch schon genug Hitze.


Am ersten Abend sind wir dann mal noch ans Meer und haben kurz die Füsse rein gehalten.


Das Wasser hier ist recht kalt und der Strand lud nicht zum Baden ein. Sehr stürmisch und überall Warnschilder. Lieber wieder in das gemütliche WoMo.


Gestern dann das erste Mal nach San Francisco. Angefangen haben wir mit den hübschen Häuschen Alamo Square. Dann gings weiter durch den Golden Gate Park und zum Presidio. Der Golden Gate Park ist riesig und typisch für Amerika mit grossen Sportflächen, eine chinesischen Garten und vielen Wegen für Jogger. Wir waren ca. 2 Stunden dort und haben nicht einmal ein viertel gesehen.


Das Presidio ist ein Park am Anfang der Golden Gate Bridge. Zuerst ging es zum Cliff House und zum Mittagessen ins Louis. Das ist ein hübsches Restaurant mit grosser Tradition und tollem Ausblick.

Frisch gestärkt ging es weiter. Zunächst zu einem Soldatenfriedhof, auf dem alle Grabsteine schön in einer unendlich langen Reihe stehen. Viele Gräber von Veteranen aus alle Kriegen der letzten hundert Jahre. Die Golden Gate Bridge sahen wir dann auch das erste Mal, also den Teil, der nicht im Nebel war.



Inzwischen war es später Nachmittag und wir waren genug gelaufen. Wir wollten noch die Lombard Street fahren. Die verrückteste Strasse der Welt. Die Anfahrt dorthin war schon verrückt. Langer Stau schon vorher und steile Strassen. So musste ich die Handbremse immer voll anziehen.

Shoppen sollte ja auch noch drin liegen. Also ab zu Macy’s. Shoppen macht hier wirklich Spass, weil die meisten Sachen viel günstiger sind und wenn dann noch Sale ist…


Am Abend ging es dann zum Essen das erste Mal zur Fisherman’s Wharft auf Pier 39. Erinnerte uns vom Rummel her etwas an Las Vegas. So viele Menschen. Das ist eigentlich nur ein Pier, vielleicht 200 lang und 50 Meter breit, aber es gibt so viele Läden und Restaurants, dass man am liebsten überall reinschauen würde. So haben wir dann auch ein schönes Restaurant gefunden und feines Seafood gegessen.

Danach machten wir noch eine Abstecher zu den berühmten Seelöwen am Pier 39. Spannend zu beobachten, wie die ihre kleinen Machtkämpfe austragen. Die Kolonie Seelöwen lebt dort direkt am Pier und man kann sie sehr schön beobachten, vor allem so spät am Abend


Zu Hause waren wir dann erst nach Mitternacht, auf unserem stürmischen und kalten Campground.