Die ersten Tage

Los Angeles und San Diego

17-19. Juli 2014

Nachdem wir fast pünktlich von unserem Hotel abgeholt wurden und auf unserer Fahrt zur Übernahme des Wohnmobils bereits einen Polizeieinsatz (6 oder 7 Polizisten die mit gezogenen Waffen auf ein gestopptes Auto zielten) miterleben durften, klappte dann die Übernahme des WoMo’s reibungslos und typisch amerikanisch. Uns wurde ein Video geziegt und der Rest dann schnell und knapp erklärt.


Und dann gings los. Zuerst zu Walmart um Vorräte aufzufüllen. Nach gut zwei Stunden waren dann auch alle Grundsachen und Nahrungsmittel für die ersten Tage verstaut.


Danach ab auf den Highway Richtung San Diego. Zwischen vier und sieben Spuren und alle voller Autos. Ausserdem ein lustiges Navi dann immer meinte ich solle doch mal ganz links fahren und dann mal wieder ganz rechts. Bis ich rausgefunden hatte, dass mich das Navi immer auf die Spur haben wollte, die nur von Autos benutzt werden dürfen in denen nur mindestens zwei Personen sitzen. Die Voraussetzung erfüllen wir zwar, aber ich willte gar nicht schnell vorwärts kommen, sondern mich in Ruhe an den Verkehr und das Monster gewöhnen. Also immer schön rechts bleiben und einfach fahren. So kamen wir gut in San Diego im Mission Bay RV Resort an. Sogar das erste mal rückwärts Einparken klappte gut.

Nach dem Frühstück ging es heute erstmal zur Autovermietung. Für die beiden Tage in San Diego haben wir noch ein kleines Auto gemietet, da es unmöglich wäre mit dem RV in die Stadt zu fahren. Dank google maps wussten wir dass es nur 30 Minuten zu Fuss waren, so das das schnell erledigt war. 


Surfen in La Jolla


Am Strand von La Jolla

So stellt man sich Kalifornien doch vor

Klappt doch schon ganz gut

Surfen in La Jolla

Gruppenbild mit unserer Surflehrerin, die uns zumindest das Gefühl gab, dass wir sehr gut waren

Erstes Ziel: La Jolla, ein kleines Städtchen etwas nördlich von San Diego. Dort hatten Natascha, Vivien und ich unsere erste Surfstunde. Die haben wir schon von zu Hause aus gebucht. Hat riesig Spass gemacht, ist aber gar nicht so einfach. Immerhin wir haben es geschafft auf dem Brett zu stehen. Zwei Stunden reichen aber nicht um es wirklich zu lernen.

San Diego


Danach ging es noch nach San Diego. Etwas Sightseeing im „gaslamp quarter“ und shoppen ging dort auch ganz gut. 

Die Gaslampen im gleichnamigen Viertel in San Diego

Zu mehr als einem Bummel und etwas Shopping hats dann auch nicht gereicht. San Diego ist zwar sehr hübsch, aber man jetzt keinen Tag für die Innenstadt einplanen. Hauptattraktion des gaslamp quarters ist das Nachtleben, welches uns nicht so interessierte.


Deshalb sind wir nochmal in Richtung Strand gefahren um dort nach Möglichkeit gemütlich am Wasser essen zu gehen und den Tag ausklingen zu lassen.

Die Stimmung kurz nach Sonnenuntergang am Strand in der Nähe unseres Campingplatz war toll. Das Licht sehr speziell und wir haben lange aufs Meer geschaut und diesen speziellen Anblick genossen.


Inzwischen waren wir dann dank Jetlag auch wieder sehr müde. Gegessen haben wir leider nicht in einem schönen Strandrestaurant (es gab keins), sondern in einer sehr lauten, sehr kalten Sportsbar.

Jede Menge Fernseher und laute Musik

Sea World


Am Freitag stand dann noch Sea World auf dem Programm. Seaworld ist eine Mischung aus Aquarium, Shows und Bahnen. Es waren wahnsinnig viel Menschen und dementsprechend auch die Warteschlangen an den Bahnen. Die Shows waren jedoch wirklich gut und der Tag insgesamt sehr schön.


Die Orca Show war einmalig

Über Sinn und Unsinn der Orca Show kann man sicher streiten. Wenn man sie sich anschaut ist man jedenfalls fasziniert und begeistert. Es war wirklich eine tolle Show. Zwischdurch laufen auch immer Videos in denen erklärt wird, das nur mit Tieren gearbeitet wird, die gerettet wurden und wie artgerecht alles ist. Ich denke dass man in Seaworld zumindest die bestmöglichen Voraussetzungen hat die man schaffen kann. 

Der Müll-Fisch sensibilisert für das Plastik-Problem in den Meeren

Im Hai-Tunnel

Die Show der Tiertrainer war faszinierend und lustig

Menschen in Massen

Insgesamt muss man sagen, dass Sea World absolut sehenswert ist. Besonders die Shows sind einzigartig. In der Tiertrainer Show wird gezeigt was alles an Dressur möglich ist und viel zu den Tieren erklärt. Auch die Delfinshow habe ich in dieser Form noch nie gesehen. Ständig springen Tier-Trainer aus grösser Höhe in den Pool und lassen sich woanders von den Delfinen wieder rauskatapultieren. Die Koordination von so vielen Delfinen die gleichzeitig dabei sind und und und.


Neben den Shows gibt es verschiedene Bereiche in den Fische, Schildkröten und Wale bestaunt werden können. Ein Highlight ist sicher auch der Tunnel in dem Haie und über einen hinwegschimmen. Allerdings fährt dort auf einer Rolltreppe hindurch, so dass man nicht sehr viel Zeit zum Staunen und Schauen hat.


Am Abend waren wir vor allem wegen der Menschenmassen geschafft und freuen uns darauf, dass es morgen in die Wüste geht. Wir haben eine lange Fahrt in Richtung Salome in Arizona vor uns. Dort gibt es sicher keine Menschenmassen mehr.

California Girls